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Thujen - vom Liebling zum Sorgenkind.

Von Loidl Baumschule GmbH & Co KG, 8224 Kaindorf 300  -  www.baumschule-loidl.at

 

Warum immer mehr Thujen Probleme machen, was man beachten sollte und welche Alternativen es gibt, erzählen wir in dieser Ausgabe.

Immer öfter ärgert man sich über die brauen Stellen in der Thujenhecke, die besonders die Smaragdthuja betreffen.

Der einst so pflegeleichten Pflanze macht nun auch der Klimawandel mit langen Trockenphasen und zunehmender Hitze zu schaffen.

Diese Veränderung des Klimas lässt viele der Flachwurzler vertrocknen oder schwächt sie und macht sie somit anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Die Thuja wurde in den letzten Jahren so zahlreich gepflanzt, dass man sie in gewissen Regionen schon fast als Monokultur ansehen kann.

Durch diese Monokulturen haben es die Schädlinge besonders leicht sich schnell zu verbreiten, wie wir es schon bei der Fichte im Wald durch den Fichtenborkenkäfer beobachten konnten.

Aktuell verbreitet sich der eingeschleppte Thujen-Borkenkäfer immer mehr in unseren Regionen und befällt vor allem durch die Klimaveränderung geschwächte und kranke Thujen.

Die kleinen Käfer legen im Frühjahr ihre Eier unter die Rinde. Aus denen schlüpfen später Larven, die sich wiederum ins Holz der Thuja bohren und dadurch die Triebe zum Absterben bringen.

Wie kann man nun bestmöglich seine bereits vorhandene Thuja vorm „Sterben“ schützen, um noch lange Freude an ihr zu haben und was kann man tun, wenn sie von dem Borkenkäfer befallen ist?

Das Wichtigste ist, die Thuja in längeren Trockenphasen ausgiebig zu bewässern. Dadurch kann sie einerseits nicht vertrocknen, andererseits ist sie dadurch gesünder und weniger anfällig. Hat man nun aber den Borkenkäfer in seiner Thuja, ist es notwendig die befallenen Äste und Triebe großzügig zu entfernen. Den Befall erkennt man an kleinen Verdickungen an den Zweigen und den stecknadelgroßen Bohrlöchern in den Astachseln. Das Schnittgut sollte man aber nicht im eigenen Kompost entsorgen, da sich sonst der Käfer im Garten weiterverbreitet.

Geeignete Standorte

Möchte man trotz allem eine Thujenhecke pflanzen, ist es wichtig sich gut beraten zu lassen, ob der Boden, der Standort und natürlich auch die klimatischen Bedingungen der Region geeignet sind. Standorte neben Straßen und Gehwegen sind auf Grund des Streusalzes nicht für die dafür empfindliche Thuja geeignet. Kühlere Regionen ohne große Temperaturschwankungen, sowie feuchte, humose und satte Böden bieten sich dagegen für die Thuja an.

Alternativen

Auch andere Pflanzen, die leichter mit der Veränderung des Klimas klarkommen, eignen sich gut für eine Pflanzung als Hecke. Was Preis- Leistung betrifft ist die Hainbuche der beste Ersatz für die Thuja. Sie ist zwar keine immergrüne Pflanze, bleibt aber rund ums Jahr blickdicht, da sie ihre im Herbst vertrockneten Blätter erst verliert, wenn sich die neuen Blätter im Frühjahr bilden. Zu den zahlreichen Vorteilen der pflegeleichten Hainbuche zählt ihre Anpassungsfähigkeit. So kommt sie gut mit sonnigen aber auch halbschattigen Standorten aus, passt sich an verschiedene Bodenverhältnisse an und kommt mit kurzer Nässe und Trockenheit gut klar. Ist sie einmal angewachsen, benötigt sie kaum noch Pflege und kann rund ums Jahr geschnitten werden.

Sucht man nach einer immergrünen Alternative, könnte die Eibe die richtige Wahl sein. Sie bevorzugt humose, durchlässige Böden, da sie mit Staunässe nicht gut zurechtkommt. Je nach Wahl des Standortes, bieten sich verschiedene Arten an.

So ist für schattige Standorte die Taxus baccata zu empfehlen, für sonnige bis halbschattige Standorte greift man besser zu Taxus media Arten, wir empfehlen die Sorten `Hicksii‘ und `Hilli‘.

Außerdem wurzelt die Eibe tiefer und kommt somit mit kurzen Trockenperioden besser zurecht als die Thuja.

Sie sollte aber in langanhaltenden Trockenphasen bewässert werden, das ist auch im Winter wichtig, da sie immergrün ist.

Unser Tipp zum Schluss: Um eine größere Artenvielfalt und mehr Biodiversität in seinen Garten zu bringen, empfehlen wir das Pflanzen von Misch-Hecken. Hierfür sollte man sich am besten bei seinem Gärtner des Vertrauens individuell beraten lassen.


Gabriel Loidl

 

Klicken Sie hier um zur Herbstausgabe des Beetgeflüsters der steirischen Blumenschmuck Gärtner zu gelangen:

BG Herbst 2021

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Bienen- und Schmetterlingspflanzen

Allroundtalent Biene – unermüdlich im Einsatz für alle

Jeder Gartenbesitzer und Hobby-Gärtner freut sich über die eigene Blumenpracht und reifes Obst als Lohn seiner Arbeit. Doch ohne Insekten, allen voran der Honig- und der Wildbienen, bliebe der Ernteerfolg wohl aus, denn die Voraussetzung für Frucht und Samen ist die Blütenbestäubung. Hierin sind unsere Bienen „Weltmeister“. Ohne diese emsigen und unermüdlichen Tierchen wäre der Tisch für uns Menschen nicht so reichlich gedeckt.

Ohne Insektenbestäubung müsste etwa 1/3 der Nutzpflanzen, auf die wir Menschen angewiesen sind, mit anderen Mitteln aufwendig bestäubt werden und 75 Prozent unserer Kulturpflanzen wären von einem Produktivitätsrückgang betroffen. Die nahrhaftesten und beliebtesten Nutzpflanzen auf unserem Speiseplan – darunter viele wichtige Obst- und Gemüsesorten – sowie einige Futterpflanzen für die Fleisch- und Milchproduktion würden, ohne jeden Zweifel, durch einen Rückgang der Insektenbestäuber stark in Mitleidenschaft gezogen werden.

Anders ausgedrückt: Bienen sorgen für reiche Ernte, üppiges Wachstum und natürliche Artenvielfalt. Mehr noch: Vielen Tierarten und auch uns Menschen sichern sie die Nahrungsgrundlage und damit auch unsere Existenz

Um den bedrohten Lebensraum der Bienen und Schmetterlinge zu schützen legen wir dieses Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf die Auswahl und die  Zurverfügungstellung der entsprechenden Blumen und Sträucher.

Setzen Sie auf Qualität und Fachkompetenz, genau dafür stehen Ihre steirischen Blumenschmuck Gärtner!

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