28.06.2019 | Richtiges Gießen | www.baumschule-loidl.at
Baumschule Einkaufsgarten Gartengestaltung Loidl: 8224 Kaindorf 300

 

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Es klingt erstaunlich, aber viele Pflanzenschäden im Garten und vor allem auf der Terrasse entstehen durch Gießfehler.

Ohne Wasser kann der Zelldruck nicht aufrecht erhalten werden. Sinkt der Wassergehalt ab, kommt es vor allem bei krautigen Pflanzen und Laubgehölzen zu Welkeerscheinungen. Diese Symptome sind aber umkehrbar und lassen sich durch Gießen rasch ausgleichen. Ist der Mangel aber anhaltend, fällt das Laub ab und die Pflanze vertrocknet. Zu den gleichen Erscheinungen führt aber auch ein Wasserüberschuss. Es entsteht Sauerstoffmangel , in dessen Folge die lebensnotwendigen Feinwurzeln im Boden oder im Kübel absterben. Die Pflanze kann kein Wasser aufnehmen und welkt, obwohl sie im Wasser steht.

Nadelgehölze zeigen bei Wassermangel zunächst keine Reaktion. Erst viel später verliert die Pflanze ihre Nadeln.

Wurzelsystem fördern
Wichtig für eine optimale Wasserversorgung ist ein optimal ausgebildetes Wurzelsystem. Gut eingewurzelte, ältere Pflanzen sind unter normalen Bedingungen in der Lage, ihren Wasserhaushalt selbst zu regeln. Umso jünger eine Pflanzung ist, umso sorgfältiger muss auf eine bedarfsgerechte Bewässerung geachtet werden. Eine frisch gepflanzte Pflanze sollte immer gründlich eingeschlämmt werden, auch bei Regenwetter. Ein Gießrand hilft, das kostbare Wasser an den Wurzeln zu halten.

 

Vor dem Pflanzen den Boden ermitteln mit Wasserprobe

Wichtig:

- Bodenprobe vor dem Pflanzen (Bodentyp ermitteln)
- Eine frisch gepflanzte Pflanze sollte immer gründlich eingeschlämmt werden, auch bei Regenwetter.
- Die ersten 2 Jahre sind am Kritischten
- Gießrand beim Pflanzen
-
Wie wässern:
- Am besten am Morgen gießen – nie über Laub gießen
- Gießintervalle – Wasserfühler oder Fingerprobe
- Regenwasser, wenn möglich
- Pflanzen, die viel Wasser benötigen – Pflanzen, die mit wenig Wasser auskommen
- Mulchen !

Pflanzen mit viel und wenig Durst
Ganz ohne Pflanzenwissen kommt man - um richtig zu wässern - nicht aus. Verschiedene Pflanzenarten können einen sehr unterschiedlichen Wasserbedarf aufweisen. Eine erste Richtschnur ist für Sie die Laubgröße: Kleines, grausilbriges Laub kennzeichnet besonders sonnenliebende Pflanzen wie zum Beispiel den Lavendel, der wenig Wasser verdunstet. Großes Laub weist dagegen auf einen hohen Wasserbedarf und passionierte Schattenliebhaber hin. Dies gilt für Hortensien genauso wie für Funkien. Ist das Blattwerk zudem noch immergrün, wie bei Rhododendron und Kirschlorbeer, verlangen die Pflanzen rund um das Jahr ausreichend feuchte Böden.

 

Wenig Wasser:
- Liguster
- Eiben, Föhren
- Edelkastanie
- Trompetenbaum, Kugelakazie
- Lavendel

 

Viel Wasser (aber keine Staunässe)
- Thuja (längere Trockenphasen meiden)
- Hortensie
- Weiden, Pappeln
- Rasen

Immergrüne Pflanzen benötigen das ganze Jahr Wasser

Kirschlorbeer
Rhododendron
Alle Nadelpflanzen

 

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