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ORF STMK 2005


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Genussfaktor Apfel – Erntezeit = Pflanzzeit

Über 30 Vitamine und Spurenelemente, Kalium und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium oder Eisen trägt ein duchschnittlich großer Apfel in und unter seiner Schale, dabei besteht er zu 85 Prozent aus Wasser.

Inmitten der größten Obstbaugemeinde Österreichs befindet sich der Erlebnisgarten der Baumschule Höfler in Puch bei Weiz.  Gerade jetzt im Herbst kann man sich durch viele Apfelsorten durchkosten um die richtige Sortenwahl zu treffen.

Großes Spektrum  an saftig-süß-säuerlichen Apfelsorten:

Herbstäpfel: direkt vom Baum genießen, sind bis Weihnachten lagerfähig: Kronprinz, Schafnase

Winteräpfel: reifen nach dem Pflücken nach und sind gut lagerfähig Boskoop, steirischer Maschanzker, Ilzer Rosenapfel

Biosorten: Topaz, Pinova

Auch für Allergiker geeignet: Santana Winterapfel

Spezialität: Baya Marisa: Herbstapfel mit rotem Fruchtfleisch, roter Apfelsaft

Bei  einer Pflanzung sind die richtige Sortenauswahl & die richtige Baumform entscheidend:

Der verfügbare Platz im Garten ist grundlegend für die richtige Baumgröße:

Für normale Hausgärten eignen sich die Halbstämme mit 120 cm Stammhöhe. Sie sind ideale Hausbäume, Schattenbäume,  sehr standfeste Kletterbäume, tragen viele Früchte ab dem 3./4. Standjahr.  

Für kleine Gärten, für Naschzeilen eignen sich die Spindelobstbäume. Sie sind auf einer langsam wachsenden Unterlage veredelt, bringen rasch viel Ertrag und müssen immer einen Pflock als Stütze haben. Sie sind kleinwüchsig und können auch im Abstand von 1m gepflanzt werden. D.h. Viele verschiedene Sorten sind so auf kleinstem Raum möglich.

Für Terrassengärten mit Töpfen oder für Balkone: Säulenäpfel. Wachsen sehr kompakt und schlank, machen keine Verzweigungen.

Der Oktober ist die ideale Pflanzzeit für wurzelnackte Apfelbäume.

Vor dem Pflanzen wird der Pflanzschnitt der Krone durchgeführt. Die Mittelastkrone ist typisch für Apfel Halbstämme. Dabei bildet der durchgehende Leittrieb den Wipfel und 3-4 Seitenäste bilden die Krone. Sie werden auf gleiche Höhe  - auf die sogenannte Saftwaage angeschnitten – und sind dem Wipfel untergeordnet. Der unterste Seitenast kann mittels einer elastischen Hohlschnur heruntergebunden werden und setzt somit als erster Blütenknospen an.

Beim Einpflanzen ist wichtig, dass die Veredlungsstelle unbedingt über der Erde sein muss! Zu Sicherheit schützt ein Mausgitter die Wurzeln! Alle benötigen in den ersten Jahren einen Baumpflock, der mit einem Kokosstrick fixiert wird und der Apfelgenuss kann beginnen!

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