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Pimientos
Grillgemüse 2018. Der spanische Traditionspaprika

Reisen Sie mit uns geschmacklich in den Süden. Wir entführen Sie dieses Jahr in das lebhafte und weltoffene Spanien und möchten Ihnen die Pimientos, die typische Paprika aus Spanien, vorstellen. Ihr Markenzeichen ist der unregelmäßige, pikante Geschmack und ihre schrumpelige, uneinheitliche Form. Grundsätzlich wird die Frucht grün geerntet, die ganzen, 3 - 7 cm großen Früchte mit Stängel werden in der Pfanne mit Olivenöl geschmort oder gegrillt bis sie blasig und leicht braun werden. Danach können Sie die fertigen, sehr dünnhäutigen Pimientos mit Meersalz verfeinern und als Vorspeise oder als Beilage servieren.

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Name und Herkunft

Der berühmte spanische Paprika stammt aus der Umgebung des Ortes Padron in Galizien. Der botanische Name ist „Capsicum annuum“.

Auspflanzung/Nährstoffe
Die ertragreiche Paprikapflanze kann ab Mai an einen geschützten und warmen Standort im Garten gepflanzt werden. Optimal entwickelt sie sich auch in einem Gewächshaus oder auf einem windstillen Balkon als Kübelpflanze. Sie wachsen eher buschig und werden bis zu 80 cm hoch. Als Starkzehrer sollten sie immer mit ausreichend Humus und Nährstoffen versorgt werden. Damit die Pflanze unter der Last der vielen Früchte nicht zusammenbricht ist eine Pflanzenstütze ratsam.

Diese Paprika vertragen sich besonders gut mit Salaten, Bohnen und Basilikum.

Geschenktipp
Schenken Sie bei einer Einladung zum Grillen eine Pimientospflanze im Kübel von Ihrem Blumenschmuck Gärtner. Als Zugabe kann man als Dekoration noch ein Grillbesteck oder andere Grillaccessoires hinzufügen.


Die geschmackvolle Welt der Kräuter

 Schnittlauch, Petersilie, Majoran, Dill, Bohnenkraut und Basilikum zählen zu den bekanntesten und beliebtesten Küchenkräutern.

DSC 0071Auch der Bärlauch ist ein typisches Frühlingskraut. Er liebt einen sonnig bis halbschattigen Standort
unter Laubgehölzen und zieht im Sommer ein. Die jungen, frischen Blätter mit Knoblaucharoma sind
ideal für Salate, Nudelgerichte, Eierspeise uvm. Achtung: Nicht mit Maiglöckchen verwechseln!

Die beste Pflanzzeit der Kräuter ist von März bis Oktober

Damit die Kräuter gut gedeihen ist der sonnigste Platz der beste im Garten oder auf dem Balkon. Je durchlässiger die Erde ist, desto wohler fühlen sich die Kräuter. Die meisten sind sehr genügsam, d.h. niemals überdüngen, vor allem die trockenheitsliebenden wie Salbei, Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut kommen mit wenig Nährstoffen
aus. Typische Küchenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Basilikum benötigen etwas mehr Dünger am besten in Form von Hornspäne. Der beste Zeitpunkt für die Ernte ist der späte Vormittag an sonnigen Tagen, wenn der Tau abgetrocknet ist entfalten sie durch die Sonne besonders viele Inhaltsstoffe. Samen von Dill, Fenchel, Anis
werden geerntet, wenn ihre grünen Dolden gelblich werden.

Viele Kräuter haben nicht nur in der Kräuterküche ihre Verwendung, sondern sind als Kombinationspflanze
wirksam gegen so manche Gartenlästlinge. So helfen Ysop und Bohnenkraut gegen Läuse, Salbei und Thymian vertreiben Schnecken und Schnittlauch vermindert Schorfbefall. Durch ihre gezielte Verwendung kann auf einfachste Weise biologischer Pflanzenschutz betrieben werden. Ysop, Dill, Melisse, Salbei, Thymian und Bohnenkraut sind ideale Bienen- und Hummelweidepflanzen und bieten ihnen eine wichtige Nahrungsquelle.
Auch der echte Bauerngarten zeichnet sich durch das direkte Nebeneinander von Zier- und Nutzpflanzen aus. Verschiedene Salate, Kohlgemüse, Winterheckenzwiebel, Wilde Artischocke, Topinambur treffen auf bunte Blütenstauden wie Pfingstrosen, Margeriten, Bartnelken, Akelei, Herzerlstock. Immer wieder dazwischen verbreiten sich Ringelblumen, Mutterkraut und Kamille durch Selbstausaat. Natürlich gehören auch Rosen, Rittersporn und Lavendel zu jedem typischen Bauerngarten dazu. Dieses Prinzip der Mischkultur dient vor allem zur Vermeidung von Krankheiten oder Ausbreitung von Schädlingen und bietet gleichzeitig einen ganzjährigen bunten Farbgenuss.

Auch in Hochbeeten kann die Mischkultur von Kräutern und Gemüse platzsparend nachgemacht werden. Basilikum hilft gegen Mehltaubefall bei Gurken oder Zucchini. Die Duftstoffe des Dill halten Schädlinge von Kohlarten und roten Rüben ab und fördert die Keimfähigkeit von Karotten.

Es muss nicht immer eine Kräuterspirale sein….

Die Kräuterpyramide ist eine pfiffige Idee und bietet als Gourmet-Garten im Topf auch auf kleinsten Terrassen täglich frischen Kräutergenuss. Aufgebaut aus 3 unterschiedlich
großen Terracottatöpfen haben die Kräuter genügend Platz sich mit Nährstoffen zu versorgen. Besonders wichtig ist eine Drainage mit Blähton (Lecca) ca.4 – 5 cm dick in jedem Topf einzubauen. Eine Vliesschicht wird auf den Blähton draufgelegt und verhindert Verunreinigungen.
Damit die Töpfe auch standfest bleiben, sollte in die Erde ein Holzbrett miteingelegt werden. Die Kräuterpyramide bietet für 10 – 15 verschiedene Kräuter Platz.
U.a. kann man auch Pflanzen für die eigene Erste-Hilfe-Apotheke integrieren. Wie z.B. Salbei für Tee zum Gurgeln, oder Hauswurz, die heimische Aloe Vera. Der frische
Pflanzensaft der Blätter wirkt kühlend bei Verbrennungen.

Kräuter für Steinmauernbepflanzung

Als Abwechslung zur traditionellen Polsterstaudenbepflanzung eignen sich Duftkräuter wie verschiedene Minzensorten, Melisse auf halbschattigen Standorten und
Oregano, Thymian, Lavendel auf sonnigen Plätzen. Auf solchen kargen Böden gedeiht die überaus starkwüchsige Apfelminze besonders gut. Sie bedeckt in kürzester
Zeit die Mauerkrone, sollte aber Ende Mai zurückgeschnitten werden, sodass sie schön kompakt bleibt. Alle Minzen und Melissensorten eignen sich aufgrund verschiedenster Aromen besonders gut für frische Limonaden und Säfte aber auch Tees.
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