24.09.2013 | Grabgestaltung

Gärtnerei Jogl - Berndorf 46, 8324 Kirchberg/Raab

Bodenvorbereitung für Wechselbepflanzung mit Violen

Wir wollen zeigen und erklären wie wichtig eine gute Bodenvorbereitung bei schon lange bestehenden Gräbern ist.

Gemeint ist, dass durch zweimal jährliches (im Frühling u. Herbst) aufbringen von neuer Blumenerde der gewachsene Boden durch Blumenerde ersetzt wird.

Der im gewachsenen Boden natürliche Tongehalt beeinflusst das Wachstum und die Winterhärte sehr positiv, da die Gefahr des schnellen Austrocknens stark reduziert wird. Die Bodenschicht in der die Pflanzen wachsen und überwintern, soll ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen gekaufter und natürlich vorhandener Erde haben.

Und noch ein positiver Nebeneffekt: die Gießintervalle werden nach dem Anwachsen viel länger.

Die Blumenerdenschicht kann ganz schnell und einfach mit tiefem Umstechen vermischt werden, da die tieferen Bodenschichten dann herauf kommen. Reicht das nicht aus dann einfach vom eigenen Garten Erde mitbringen. Ist man auf Blumenerde angewiesen sollte man eine mit hohem Tonanteil verlangen. Die meisten im Handel angebotenen Graberden sind Schmuckerden zum Abdecken. 

Das Gleiche soll bei sehr sandigen Gräbern beachtet werden.

 

Jetzt zu den Pflanzen:

Violen (Stiefmütterchen) sind generell sehr gut winterhart, wenn zusätzlich folgende Kriterien beachtet werden:

*   Frühes Pflanzen (Mitte Sept.) gibt der Pflanze länger Zeit zum Anwachsen bevor der Frost kommt.

*   Feste Wurzelballen leicht aufreißen, dabei aufpassen dass der Wurzelhals nicht verletzt wird.

*   Vielleicht bekommen Sie Pflanzen, die ganz wenig oder nicht blühen, da diese leichter anwachsen.

*   Die Erde vor dem Pflanzen mit Langzeit- oder organischen Dünger versorgen.

*   Nach dem Einsetzen die Pflanzen gut eingießen, sollte während der Anwachsphase warmes windiges Wetter herrschen die Pflanzen ca. eine Woche beobachten und bei Bedarf (auf den Ballen) nachgießen. 

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