23.06.2015 | Rose - die Königin der Gärten

Baumschule Micko: Rosengasse 21, A-8501 Lieboch

Rosen – die Königin der Gärten

Die Schönheit der "Königin der Blumen" erfreut uns wegen ihrer wunderschönen Blüten und des meist betörenden Duftes. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Rosen zu den beliebtesten Gartenpflanzen gehören. Um ihre Pracht und Schönheit voll zu entfalten, bedürfen sie jedoch einiges Wissenswertes

Man unterscheidet zwischen den verschiedenen Wuchsformen der Rosen.

Beetrosen

Eigenschaften: Der Wuchs ist buschig-aufrecht, bis 80cm hoch. Aufgrund ihrer meist vielblütigen Blütenstände werden sie auch als Polyantha- oder Floribundarosen bezeichnet.
Verwendung: Geeignet für Rabatten, in Begleitung mit Stauden und für die Kübelbepflanzung.

Bodendeckerrosen und Kleinstrauchrosen

Eigenschaften: diese Gruppe vereint Sorten unterschiedlicher Wuchsstärke und -form zwischen  40 und 100cm Höhe.
Habitus je nach Sorte breit- oder flachbuschig.
Besonders robuste und unempfindliche Rosen.
Verwendung: bodendeckende Wirkung durch Gruppenpflanzungen

Edelrosen

Eigenschaften aufrechter Wuchs bis 120cm hoch, edle, große Einzelblüten an langen Stielen, die je nach Sorte halb bis stark gefüllt sind. Diese sind meistens auch duftend und eignen sich besonders als Schnittrose.
Verwendung: Gartenschnittrosen,  Einzel- oder Gruppenpflanzung

Strauchrosen und Englische Rosen

Eigenschaften: aufrecht-buschiger oder leicht überhängender Wuchs  von 1,50m bis zu 2,00m Höhe.
Die Blütenstände sind zahlreich, vielblütig oder edelrosenähnlich, gefüllt oder ungefüllt je nach Sorte. Mit diesen kann man sehr gut Obeliske bepflanzen.

Kletterrosen

Eigenschaften: 2,00m bis 4,00m oder noch längere Triebe, die an einem Stützgerüst breit wachsend oder im Bogen wachsend gezogen werden können.
Blüten verschiedenartig, einfach und ungefüllt, halb- oder stark gefüllt, einzeln oder zu mehreren an einem Trieb.
Verwendung: Bewachsung von Rosenbögen, Pergolen oder anderen Gerüsten


Ramblerrosen
Eigenschaften: wachsen gerne auf Bäume, die bis zu 10m hoch.
Bis auf wenige Ausnahmen nur einmal blühend, dafür aber überreichlich.
Verwendung: zur Berankung von Pergolen, Mauern, Wänden und alten Bäumen.

Pflanz- und Pflegetipps

Standort und Boden

Rosen sind Sonnenkinder! Sie wünschen einen luftigen Platz, möglichst im vollem Licht, dabei ist die Frühsonne sehr wichtig. Nasse und kalte Standorte sollte man meiden. Rosen gedeihen in fast allen Böden, wenn diese gut bearbeitet sind und die erforderlichen Nährstoffe bieten. Die beste Vorraussetzung für kräftiges Wachstum und reiches Blühen bieten tiefgelockerte, lehmighumose, nährstoffreiche Böden. Wir empfehlen die Pflanzen mit Rosenerde zu pflanzen, auch das Zugeben von abgelagertem Stallmist, Hornspäne oder Kompost beim Pflanzen fördert das Wachstum.

Pflanzanleitung

Die bei uns erhältlichen Containerrosen können sie, abgesehen von Frostperioden, jederzeit pflanzen. Haben an dem ausgewählten Standort vorher schon Rosen gestanden, sollten sie das Erdreich gründlich austauschen und einen Bodenaktivator einstreuen.
Zum Pflanzen genügt ein Loch das sichtlich größer ist als der Wurzelballen der Rose.
Das Loch sollte tief genug sein um die Veredelungsstelle ca. 3-5 cm unter der Erde aufzunehmen. Der Pflanzabstand ist von der Sorte und Wüchsigkeit abhängig.

Düngung

Rosen gehören zu den Pflanzen die ihre ganze Pracht nur entfalten wenn Sie über alle wichtigen Nährstoffe verfügen können. Deshalb ist eine regelmäßige Düngung notwendig, so bleiben sie auch geschützt vor Pilzerkrankungen und selbst die Läuse bleiben dann fern.

Blattkrankheiten

Am häufigsten treten die Pilzkrankheiten Mehltau, Sternrußtau und Rosenrost auf. Die Ursachen sind auch hier oft ein ungünstiger Standort, z. B. stauende Nüsse, Mangel an Nährstoffen und häufig ein ungünstiger Witterungsverlauf. Hier gilt: "Vorbeugen ist besser als heilen", nur vorbeugende Behandlung sichert den Erfolg. Generell kann man sagen, dass gut ein durchlüfteter Standort das wohl beste Mittel gegen einen Befall ist. Kommt es dennoch zu einem Befall sollten die abgefallenen Blätter möglichst aufgesammelt und entsorgt werden (nicht im Kompost...). Ebenso sollte man das obere Erdreich austauschen und kranke Blätter von der Pflanze entfernen.

Was man auf keinen Fall tun sollte:

Beim Gießen ist darauf zu achten, dass die Blätter nicht nass werden, dass würde Pilzkrankheiten geradezu einladen. Ebenso sollte der Boden nicht mit Rindenmulch bedeckt werden. Zwar bleibt das Unkraut fern, doch der Pflanze wird Stickstoff entzogen, die Bodendurchlüftung fehlt und im Mulch können sich Pilze und Schädlinge ungestört vermehren.

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