20.10.2015 | Allerheiligenfloristik | www.blumenposch.at

Gärtnerei Posch: A-8112 Gratwein, Judendorfer Str. 14

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ORF STMK 2005

Allerheiligenfloristik

Den heutigen Gartentipp präsentiert Ihnen Gärtnerei Posch in Gratwein, Betrieb in zweiter Generation seit 1956, geführt von Meisterfloristin Monika Posch und Gärtnermeister Johann Heinz Posch:

Wir haben für sie nicht die typische Allerheiligen Floristik vorbereitet. Wir bevorzugen runde Formen, wie Kranz und Kugelformen. Es werden Materialien aus der Natur wie Zweige, Flechten, Moose aber auch pflanzliches Material wie Hauswurz, Gräser, Zyklamen oder Violen verwendet. Bei den pflanzlichen Gestaltungen ist ein Weiterwachsen durchaus möglich. Der dekorative Anteil der Werkstücke besteht aus Schleifen, Zweigen, Zapfen und Beeren.

Bei den meisten Völkern gelten Florale Kränze als religiöses Symbol:

Im Christentum gilt ein Kranz als Symbol für Hoffnung, das ewige Leben und Unendlichkeit. Und schließlich geben wir den Toten den Kranz als letzten Gruß mit.
Die große Bedeutung des Kranzes ist allerdings keine Erfindung unserer Zeit. Schon die Völker der Antike sahen in Kränzen wichtige, teils auch religiöse Symbole. Die alten Ägypter verehrten die Sonne als Gottheit – der Kranz galt als Symbol für die Sonne und ihre ewige Wiederkehr. Daher waren Kränze sehr begehrt und der Beruf des „Kranzwinders” entsprechend angesehen.
Griechen und Römer der Antike glaubten an ein Weiterleben im Reich der Toten. Schon damals war der Kranz, der diese Unsterblichkeit symbolisierte, Teil ihres Totenkults. Die Germanen waren der Meinung, die Seele der Ungeborenen lebe in einem See und jene der Toten im Totenreich.

Gefäßfüllung:

Verwendet wird ein einfaches Glas, gefüllt mit getrocknetem Thymian als oberer Abschluss gewundener Clematis als Steckhilfe. Das Glas wird mit Herbstblättern und Jute umwickelt. Nun kann man der eigenen Gestaltung freien Lauf lassen. Verwendet werden Zapfen, Zweige, Fruchtstände, getrocknete Blüten, uvm.

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