20.08.2013 | Zauberhafte Gräser

Baumschule-Erlebnisgarten Höfler, Nr. 20, 8182 Puch/Weiz
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Jetzt beginnt die Haupterntezeit im Garten!

Die Baumschule Höfler liegt mitten im Obstgarten der Steiermark – im Apfeldorf Puch an der Apfelstrasse. Jetzt im Spätsommer wird das Erntebuffet der Natur eröffnet. Die Pfirsiche, die Sommer- & frühen Herbstapfelsorten sind bereits reif. Auch die Beerenfrüchte wie frühe Weintraubensorten oder Aronia-Apfelbeeren sind zu ernten. Die Apfelbeere ist sehr reichhaltig an Vitamin C und Mineralstoffen und ideal für die Saft- und Mischmarmeladenverwertung. Alle Obstbäume werden im Frühling in Containertöpfe getopft und über den Sommer sorgfältig kultiviert. Somit sind sie ganzjährig pflanzbar, auch wenn sie voll mit Früchten sind.

Der Spätsommer und Herbst  ist auch im Ziergarten die Hauptsaison der Ziergräser. Jetzt zeigen sie sich von ihrer schönsten Seite. Als Hintergrundbepflanzung in Staudenbeeten oder als Einzelstellung in Kies- und Schotterbeeten. Die Ziergräser sind vor allem wegen ihrer vielfältigen Blattstruktur, Blattzeichnung und luftigen Blütenstände beliebt.

Die sortenreichste Gräsergattung sind die Chinaschilf oder Miscanthus –Gräser. Mit ihren langen, schmalen Grashalmen erreichen sie je nach Sorte zwischen 1 – 2 m Höhe.

Zwergsorte: Yakushimanum Dwarf  ist die kleinste Sorte.

Grazil & luftig: Kleine Silberspinne

Zebrinus: quergestreiftes Zebragras

Variegatus oder Morning Light: weisse Längsstreifen

Chinaschilfarten sind anspruchslos, benötigen einen normalen, durchlässigen Gartenboden in voller Sonne. Sie bilden kräftige Horste, die im Herbst oder Frühling geteilt werden können.

Für Farbe im Garten sorgt das Japanische Blutgras – Imperata (sorte Red Baron).

Es wird im Frühjahr bodeneben abgeschnitten und erreicht eine Höhe von ca 60 cm. Die roten Blattspitzen bewegen sich leicht und luftig im Wind. Es bildet leichte Ausläufer und kann mittels Topf-Pflanzung (der Topfboden muss ganz weggeschnitten werden) gebremst werden.

Die beliebtesten Gräser – die schöne Blütenwedel ausbilden – sind die Pampasgräser. Aus dem dichten, horstartigen Blattbusch wachsen dekorative, weiche, silbrig-weissglänzende Blütenbüschel , die bis 2 m hoch werden. Pampasgräser bevorzugen sehr durchlässige, nahrhafte,  vollsonnige Standorte. Der Blattbusch muss im Herbst fest zusammengebunden werden und mit Laub und Vlies zugedeckt werden. Sie vertragen keine Staunässe oder lehmige Böden.  Es ist aber auch ideal als Topfpflanze und ist einfach zu überwintern. Die Zwergsorte „Evita“ bleibt kompakt im Wuchs und erfreut durch ihre langanhaltende, üppige Blüte.

Die Pennisetum oder Lampenputzergräser hingegen  sind vollkommen winterhart und sind verlässliche Spätsommerblüher.  Die Sorte „Hameln“  ist eine relativ niedrige, kompakte, früh und reich blühende Auslese mit gelbbraunen Blütenwalzen färbt sich im Herbst zuverlässig goldgelb. Für Steingärten oder Herbstschalen eignet sich die Zwergsorte „Little Bunny“.  Die rotblättrigen Lampenputzergräser sind nicht winterhart aber bis Dezember sehr dekorativ.

 

Herbstschalenbepflanzung

Dekorativ für Terrassentöpfe, Schalen oder Hauseingänge sind alle Arten die prachtvollen Herbststauden.  Besonders beliebt sind die kräftig leuchtenden Kissenastern in Pink und Blau, dazu alle Blattfarben der Purpurglöckchen, die grazilen Miscanthusgräser und die herbstblühenden Anemonen und Echinaceasorten. Die winterharten Töpfe werden mit einer ca 10 cm dicken Leccaschicht befüllt, ein Vlies als Trennschicht eingelegt und mit guter Pflanzerde gefüllt. Die Wurzelballen werden leicht gelockert, somit erfolgt ein rasches Einwurzeln. Einmal kräftig eingiessen und je nach Wetter und Standort nachgiessen.

 

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