19.06.2012 | Süße Früchte

Stiftsgärtnerei Admont, Admont 1, 8911 Admont

Wer möchte nicht in den eigenen Garten gehen und von den süßen Früchten naschen. Ein Trend, der sich bei Gemüse immer stärker durchsetzt und bei Obst weiter fortsetzt.
Keine Spritzmittel, keine langen Transportwege Obst aus dem eigenen Garten ist gesünder und geschmackvoller. Da weiß man was man hat, auch wenn da und dort Flecken zu sehen sind.


Es sind drei Faktoren, die den Anbau im voralpinen Klima erschweren:


Tiefe Temperaturen im Winter: erfrieren wärmeliebender Obstgehölze, geschützte Standorte für Marille, Pfirsich, Wein.
Hohe Niederschläge: Der viele Regen fördert Pilzkrankheiten, wie Schorf bei Apfel, Schrottschusskrankheit bei Kirsche, Rostkrankheiten die richtige Sortenwahl erspart viel Ärger. Auf Chemie im Hausgarten sollte man verzichten.
Zu wenig Wärme im Sommer: Nicht alle Obstgehölze eignen sich im rauen Klima, es macht auch keinen Sinn, wenn sich nur in ausgesprochen warmen Sommern entsprechende Erträge einstellen. Vorsicht bei: Edelbirnen. Edelpflaumen, veredelten Walnüssen.


Problemlos sind die meisten Apfelsorten, Zwetschgen und Beerenobst. Nicht immer ist das Klima für einen Misserfolg zuständig, oft passt auch der Boden nicht. Das Schöne in der Natur ist, dass es immer wieder Ausnahmen gibt und so manche anspruchsvolle Sorte mit widrigen Klimaverhältnissen zurechtkommt.

 

Zuschauer Frage: Welche Dünger passen zu welchem Gartenteil?


Antwort von Angelika Ertl:

Es gibt die leicht löslichen Dünger, diese eignen sich hervorragend für die Blumenkisterl, da dieser synthetische Dünger sich schnell löst.
Die Blumen müssen ja auch in kurzer Zeit eine große Blumenpracht hervorbringen.

Die Effektiven Mikroorganismen sind im ganzen Garten anzuwenden und aktivieren das Bodenleben auf natürliche Art und Weise.
Dann gibt es weitere organische Dünger für den Biogarten, Mist oder Hornspäne,...diese haben den Vorteil, dass sie sich nur langsam lösen, damit keine Überdüngung stattfinden kann und diese auch wieder die gebundenen Nährstoffe im Boden aufspalten können.

 

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