16.10.2012 | Grabgestaltung - Momente der Stille

Gärtnerei und Blumenhaus Galla-Mayer, Südtirolerstr. 39, 8750 Judenburg-Murdorf

Liebevoll geschmückte Friedhöfe sind Wahrzeichen im Fluss des Lebens und schützenswerte Orte im kulturellen Gedächtnis einer Gesellschaft.
Das Grab ist für die Menschen nicht nur die letzte Ruhestätte ihrer Angehörigen und Freunde, sondern vor allem auch Zeichen lebendigen Gedenkens, Ort des Zwiegesprächs zwischen den Lebenden und den Toten, zwischen dem Vergangenen und dem Zukünftigen.

An den Totengedenktagen setzten auf den Friedhöfen nur wenige Pflanzen noch kräftige Akzente: weiß oder rote Cyclamen, blauer Herbstenzian, die roten Beeren der Pernettien etwa.
Sonst regieren die Frostharten, die Zuverlässigen, vor allem die Immergrünen, Calluna, Stiefmütterchen, Gaultherien, Stacheldrahtgras und verschiedene Sorten von Heuchera-Purpurglöckchen das Bild.

Mein Tipp: ¼ von der Fläche mit frostharten Koniferen arbeiten.
Bei der restlichen Fläche mit verschiedenen Blüten sowie Blattschmuck
gestalten. Z.B. Stiefmütterchen, Calluna u. Herbstzauber.

 

Zuschauerfrage: Wie muss ich jetzt mit Kübelpflanzen umgehen?

Antwort von Angelika Ertl:

Schneiden Sie die Pflanzen bis zu 2/3 zurück, wichtig dabei ist die Schädlingskontrolle:
Sie müssen alle befallenen Blätter abnehmen bevor Sie die Stöcke in die
Winterquartiere geben.
Stellen Sie die Pflanzen in einen hellen Keller bei 8-10 Grad, dies ist die beste Temperatur.
Die Pflanzen werden nicht mehr gedüngt und nur wenig gegossen,
ca. alle 3-4 Wochen sollten Sie ein wenig Wasser nachgießen.

 

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