16.07.2013 | Echinacea

Blumen Plettig, Bernau 48, 8152 Stallhofen

Echinacea

Die Begeisterung für Echinaceaen hat deutlich zugenommen, da in jüngster Zeit sehr viele neue Züchtungen entstanden sind.

Herkunft
Die ursprünglich aus Nord-Amerika stammende Wildstaude passt hervorragend in sonnige Rabatten, in Kies-Gärten und in naturnah gestaltete Steppenpflanzungen. Am schönsten sehen alle diese Hybriden aus, wenn man sie in größeren Gruppen pflanzt.


Standort
Wie der Name schon sagt, benötigt der Sonnenhut zum guten Gedeihen sehr viel Sonne, an schattigen Standorten und auf schweren Böden ist die Pflanze nicht langlebig. Schatten reduziert außerdem die Blütenbildung. Kombinationen mit nicht bedrängenden und niedrigeren Begleit-Stauden sind beste Voraussetzungen für lange Lebensdauer. Gute Begleit-Pflanzen sind:

Halbhohe Gräser, Sonnenbraut, Phlox, Goldrute, Indianernessel, Salbei, Eisenhut, Kugeldistel und Astern. Die Rabatte sollte allerdings eine gewisse Größe und Großzügigkeit aufweisen, damit der Präriecharakter der Staude gut zur Geltung kommt.


Aussehen und Blüte
Die Blütenstaude ist mittlerweile nicht nur in rot, sondern auch in weiss, rosa, orange, gelb und anderen Schattierungen erhältlich. So gesehen stimmt dieser Name „Roter Sonnenhut“ eigentlich nicht mehr und kann Unwissende sogar verwirren. Die aufrechte, je nach Sorte 40-100cm hohe Staude blüht von Juli bis September und gehört damit zu den Langblühern.


Verwendung
Die Echinacea ist eine gute Schnittstaude für Herbststräusse und eignet sich auch zum Trocknen. Gerne wird sie auch von Bienen und Schmetterlingen besucht. Der Sonnenhut ist aber auch als Solitärstaude für Balkone und Terrassen in sonniger Lage empfehlenswert. Als traditionelle Bauerngarten- und Medizinalpflanze der Klostergärten eignet sie sich auch für Mischpflanzungen mit Kräutern und Gemüse. Sind die Blütenblätter abgefallen, bleibt den Winter über das an einen Igel erinnernde Blütenköpfchen stehen, bedeckt mit Schnee oder Raureif sehen sie sehr dekorativ aus.
Außerdem bieten sie dann auch verschiedensten Vögeln eine willkommene Futterquelle.


Pflege und Bodenansprüche
Die Echinacea bevorzugt einen Boden, der recht nährstoffreich ist. Gute Gartenerde zur Hälfte mit Kompost gemischt, lässt sie prächtig gedeihen. Die Erde um die Pflanze herum regelmäßig auflockern, da ihr Wasserbedarf anfangs recht hoch ist, auch im Hochsommer wäre tägliches Gießen in den Abendstunden ratsam. Jedes Jahr im Frühjahr vor Schneckenfraß schützen und großzügig mit Kompost oder Naturdünger nachdüngen. Da Sonnenhut einen sehr späten Austrieb hat, empfiehlt es sich auch Frühlingsblüher oder Frühlingszwiebeln dazwischen zu pflanzen. So entwickeln sie sich über Jahre prächtig und erhalten ihre Vitalität und Blühfreudigkeit.


Vermehrung
Wenn die Blütenpracht nach etwa 5 Jahren nachlässt, ist es an der Zeit, den Sonnenhut zu teilen. Dazu großflächig ausgraben, Erde vorsichtig abschütteln und den Wurzelballen in der Mitte teilen.
Die Pflanzenstelle mit Kompost und frischer Erde anreichern und wieder einsetzten.

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