16.04.2013 | Richtige Obstbaumpflanzung

Baumschule-Erlebnisgarten Höfler, Nr. 20, 8182 Puch/Weiz
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Richtige Obstbaumpflanzung

Die Baumschule Höfler mit Ihren Erlebnisgärten im Apfeldorf Puch bei Weiz ist auch heuer wieder mit Ihrem umfangreichen Sortiment eine Anlaufstelle für alle Gartenhungrige. Weit über 200 Obstarten und Sorten sind in der eigenen Apfelstraße der Baumschule zu finden.

Mit über 60 Apfelsorten findet man hier fast alles an altbewährten und neuen Sorten.Von Ananasrenette bis zum Zigeunerapfel kann man hier viele Sorten in unterschiedlichen Baumformen finden.

Die richtige Auswahl für die Obstbaumpflanzung Beim Kauf der Bäume entscheidet man schon die Baumform. Je nach vorhandenem Platz und nach Bedarf an Obst wählt man die Baumgröße: hier gibt es den guten alten Streuobstbaum als Hochstamm(Kronenansatz 160 cm). Für normale Hausgartengrößen eigen sich am besten Halbstamm (120 cm) oder Viertelstamm 80-100 cm.Diese Bäume werden in einem Pflanzabstand von 4 bis 6 m gepflanzt.Die Stammhöhe verändert sich im späteren Wachstum kaum.Für die Naschzeilen, kleinen Gärten und auch Töpfe eignen sich Spindelbäume und Säulenobst.

Der April ist die ideale Pflanzzeit für wurzelnackte Obstbäume. Vor dem Pflanzen wird der Pflanzschnitt der Krone durchgeführt.Meist wird Ihnen beim Einkaufen der Obstbäume von der Bauschule schon der Pflanzschnitt angeboten. Die Mittelastkrone als schönem Obstbaum mit Wipfel. Ideal für Hochstamm und Halbstämme. Bei der Hohlkrone wir der Mittelast beim Pflanzschnitt entfernt. Die Früchte haben dadurch eine viel bessere Sonnenbestrahlung. Ideal bei niederen Stämmen, Pfirsich, Zwetschken, Marillen.

Die wichtigsten Schnitte sind einfach erklärt. Man unterscheidet den Aufbauschnitt, um eine schöne, stabile Baumform zu bekommen und den Erhaltungsschnitt für später. Die längsten, senkrechten Triebe stehen mehr im Saft als flache Triebe. Hier muss man auf die „Saftwaage“ aufpassen (gleichwertige Kronentriebe müssen gleich lang sein), damit der Baum auch eine schöne Krone bekommt.

Je flacher der Ast ist, umso „ruhiger“ wird er wachsen. Die Triebe werden mit Hohlschnur gebunden – diese ist elastisch und wächst nicht in den Baum ein!

 

Pflanzung:

Wenn der wurzelnackte Apfelbaum nun gepflanzt wird, ist es wichtig die Wurzeln kurz vorher zu schneiden.

Das Pflanzloch sollte ca. 50 x 50 cm groß ausgegraben werden. Unten in der Pflanzgrube muss der Boden immer aufgelockert werden. Zu den Wurzeln immer lockere humusreiche Erde gemischt mit guter Gärtnererde oder Kompost geben.

Empfehlenswert ist es, ein Mausgitter in die Pflanzgrube zu geben, damit in den ersten Jahren kein Mausschaden auftreten kann. Dieses feinmaschige verzinkte Drahtgitter wird wie ein Korb um die Wurzeln gelegt. Unbedingt bis zum Stamm hinaufziehen, aber nicht am Stamm festbinden.

Die meisten Fehler werden bei der Bepflanzung selbst gemacht. Praktisch alle Pflanzen dürfen maximal 3 Fingerbreit über dem Wurzelansatz eingepflanzt werden und nicht tiefer. Damit das Gießwasser nicht abrinnt wird eine Gießmulde hergestellt.

In den ersten Jahren benötigen alle Obstbäume einen Baumpflock, der mit einem Kokosstrick am Baum fixiert wird.

Ganzjährige Pflanzung ist mit den Containerbäumen möglich. Hier muss der Wurzelballen gut aufgebrochen werden. Marille, Pfirsich, Kirschen, Nuss und Kastanien eignen sich eher für die Frühjahrspflanzung - Apfel , Birne, Zwetschken und die Beerensträucher sind in Ihrer großen Vielfalt in der frostfreien Zeit ganzjährig pflanzbar.

Liebe Grüße aus dem Apfeldorf Puch bei Weiz

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