15.07.2013 | Schätze aus Garten und Natur

Gärtnerei Jogl - Berndorf 46, 8324 Kirchberg/Raab

Schätze aus Garten und Natur

Einfache Hausmittel für einen natürlichen Pflanzenschutz.

Wir befinden uns im Garten der Familie Seyer in Berndorf bei Kirchberg.

Wir wollen Ihnen heute einfache Hausmittel für einen natürlichen Pflanzenschutz zeigen.
Wir werden oft gefragt was man gegen Läuse bei Rosen oder Gemüsepflanzen tun kann?
Hier können Sie sich mit einfachen Hausmitteln aus dem Kräutergarten oder mit Omas-Kartoffel-Sud helfen.
Für den Kartoffel-Sud kochen Sie einfach ein Kilo Kartoffeln, lassen das Wasser abkühlen und gießen es dann über die Pflanze. Auch viele Kräuter aus Ihrem Garten helfen Ihnen beim Vertreiben und Mindern der Läuse auf Ihren Pflanzen.

Zu diesen zählen Kräuter wie:
Basilikum, Wermut oder die Kapuzinerkresse.

Hier eignen sich gut Behandlungen mit Tees oder Jauchen.

TEES

z.B. Kapuzinerkresse-Tee: (Selbermachertipp)

Zubereitung: Zerkleinerte Pflanzenteile (2 Handvoll) mit kochendem Wasser überbrühen. Etwa 15 Minuten umrühren und ziehen lassen.
Den Tee in einem dunklen Gefäß aufbewahren.

Anwendung:

Gegen Läuse allgemein, Tee mit Wasser 1:10 verdünnt spritzen.

Bei hartnäckigem Blut- und Schildlausbefall unverdünnt spritzen.

z.B. Wermut-Tee:

Zubereitung: Eine Handvoll zerkleinerte Pflanzenteile mit 2 Liter Wasser 2-3 Stunden stehen lassen, danach 5 Minuten leicht kochen, zum Schluss mit 3 Liter Wasser aufgießen.

Anwendung:
Gegen Läuse unverdünnt spritzen.

JAUCHEN

Allgemein gilt: Jauchen töten Schädlinge nicht sie wirken nur abweisend.

z.B.: Die Wermutjauche: (Selbermachertipp)

Sie hilft gegen Schnecken, Ameisen; Erdflöhe und Blattläuse.

Zubereitung:
Etwa 1kg zerkleinerte Pflanzenteile auf 10 Liter Wasser.
Das Gefäß in die Sonne stellen, alle 2 Tage umrühren (Sauerstoffzufuhr).
Es dauert ungefähr 2-3 Wochen bis die Jauche fertig ist. Zur Geruchsbindung geben Sie Urgesteinsmehl dazu.

Anwendung:

Gegen Schnecken u. Ameisen unverdünnt gießen
Bei Läusen, Erdflöhen sowie Raupen unverdünnt spritzen oder übergießen.

Nicht nur Kräuter auch der allseits beliebte Knoblauch ist mehr als ein Gewürz für Salat oder Saucen.

Als Tee wirkt der Knoblauch zum Beispiel gegen: Echten Mehltau, Blattläuse, Thripse oder auch bei Braunfäule auf Tomaten.

Zubereitung Knoblauchtee:

Etwa 250 Gramm Knoblauchzehen, klein hacken, mit 5 Liter heißen, nicht kochendem Wasser überbrühen. 24 Stunden ziehen lassen.
Beim Verdünnen gilt das Verhältnis 1:3.

Bei starkem Befall ist es wichtig die Pflanzen mehrmals in kurzen Abständen (2-3 Tage) mit Knoblauch-Tee zu behandeln.

Hier noch eine schnelle Knoblauch-Variante als Abhilfe bei Tomaten mit Krautfäule:

Ein Knoblauch-Auszug (kalt) wird unverdünnt bei Tomaten, die mit Krautfäule befallen sind eingesetzt.
Wichtig dabei ist dass Sie die Tomaten in der Früh mit dem Auszug einsprühen und diese Behandlung öfter wiederholen.

Zubereitung Knoblauch-Auszug:

3-5 Knoblauchzehen werden gehackt und in 1 Liter kaltem Wasser angesetzt und über Nacht stehen gelassen. Dann können Sie den Auszug unverdünnt verwenden.

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