14.08.2012 | Hochsommerlicher Blütenrausch

Pflanzenparadies Micko, Rosengasse 21, 8501 Lieboch-Schadendorf

Im Sommer haben die Pflanzen das Höchstmass an Sonne und Wärme und sie erfreuen uns mit ihrer Blütenpracht.
Es gibt sehr viele Sommerblühende Sträucher die wir Ihnen diesmal vorstellen wollen die in Ihren Garten frischen Wind bringen.
Als die begehrtesten Sommerblühern haben sich sicherlich nach den Rosen die Sommerflieder und Hibiskus durchgesetzt. Der Sommerflieder wird ja auch Schmetterlingsstrauch genannt und man kann bei diesen mit Garantie das flatterhafte umwerben der Blütenrispen dieser wunderbaren Geschöpfe beobachten.
Hortensien bestechen durch ihre Blühfreudigkeit im Sommer und gedeihen am Besten an halbschattigen Standorten mit humosen-lehmigen Böden die gut die Feuchtigkeit halten.
Bei den Hortensien faszinieren die weißen, rosa und blauen Blütenbälle der Bauernhortensien, und die flachen Blütenstände der Tellerhortensien. Einen besonderes Augenmerk möchte ich auf die wunderschönen Rispenhortensien lenken, die bereits eine große Sortenvielfalt aufweist und mit ihren limettengelben bis weißen Blütenrispen die meist sich im Abblühen rötlich verfärben. Die Hydrangea arborescens (Schneeballhortensie) balanciert monatelang auf ihren Triebspitzen riesige Schneebälle.

Andere Sommerblüher sind zum Beispiel das Hypericum, das gelbe Johanniskraut, welches auch einen auffälligen Fruchtschmuck im Herbst trägt und eher nieder wächst. Ein weiterer niederer Sommerblüher ist die Bartblume die mit ihren violetten Blüten auch eine wunderbare Bienenweide ist. Eine ausgefallene ebenfalls blau blühende Pflanze ist der Mönchspfeffer (Vitex) den man allerdings etwas geschützt setzen sollte und auch einen Frostschutz gönnen sollte.
Gut kombinierbar sind Sommerblüher natürlich auch mit buntlaubigen Sträuchern (wie Hartriegel, rote Blasenspiere oder auch buntlaubige Weigeliensorten). Auch das Schlitzohr (Rhamnus) lockert etwa eine Blütenhecke mit ihren feinen bambusähnlichen Blättern auf und hebt diese noch besser hervor.

Gartentipp:
Rückschnitt von Sommerblühern: Man sollte Sommerblüher immer erst im Frühjahr – kurz vorm Austrieb - zurückschneiden, da sie sonst Frostgefährdet sind. Im Herbst sollte man lediglich die Blütenstände entfernen. Übrigens kann man Hortensienblüten sehr gut trocknen und man kann diese im Winter für Adventgestecke oder andere Dekorationen verwenden. Bauernhortensien (außer die Sorten der Endless-Sommer-Reihe) sollte man im Frühjahr nur das zurückschneiden welche Triebe gar nicht austreiben.

Kalidüngung: Ab Mitte August sollte man Pflanzen und Rasen Kalibetont düngen – Kali hilft den Pflanzen gut vor dem Winter abzuschließen und verhindert dadurch Frost und Trockenschäden.

Sommerpflanzung: Pflanzzeit ist auch im Sommer! Auf was man nur besonders achten sollte ist diese richtig zu gießen. Sträucher und Bäume müssen auch bei heißen Temperaturen nicht jeden Tag gegossen werden! Es reicht wenn man sie bei der Pflanzung reichlich einschlemmt und anschließend bei sehr trockenen Wetterphasen 1x-max. 2x wöchentlich ausreichend wässert. Das tägliche Gießen wäre für die Pflanzen eher ein Stress, da sich der aufgewärmte Boden ständig wieder abkühlt und das den Wurzeln schaden könnte.

 

Zuschauerfrage: Muss man die Stauden und Rosen jetzt noch düngen?


Antwort von Angelika Ertl:

Stauden brauchen jetzt grundsätzlich keinen Dünger mehr.
Auf keinen Fall Stickstoff, denn dann würden sie wieder angeregt werden, um zu wachsen.

Gut wäre jetzt eine Düngung mit Kali, denn dieser verbessert den Wasserhaushalt und unterstützt die Pflanze, damit sie besser einziehen kann.

 

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