14.06.2011 | Schattengehölze

Pflanzenparadies Micko, Rosengasse 21, 8501 Lieboch-Schadendorf

Ein Baum muss es mindestens sein den man sich in den Garten pflanzt und die Vielfalt an Bäumen ist wohl fast unbegrenzt.
Bäume geben dem Garten Struktur, bieten Schutz und formen das Grundstück.
Bäume sind nützlich und schön, sie geben unseren heimischen Vögeln Unterschlupf und uns spenden sie einen kühlen Schatten.

Beim Kauf der Bäume auf die spätere Größe achten.

Oft wachsen die anfangs kleinen Bäumchen im Garten schnell zu Riesen heran.
Und so kann ein Baum bald einmal den Rahmen im Garten sprengen.
Deshalb sollte man den Baum der Gartengröße und auch seinen Bedürfnissen nach aussuchen.
Die Gärten heut zu Tage werden immer kleiner, aber man muss deshalb nicht auf einen Baum verzichten:

Will man mal etwas Besonderes im Garten, empfehlen sich Flachspalierbäume wie etwa aus Amberbaum oder Dachspalier-Bäume aus der Platane. Sie sind mit Sicherheit ein Hingucker und nehmen dazu auch noch wenig Platz in Anspruch. Ideal für kleine Gärten oder auch neben der Terrasse, südseitig gepflanzt als Schattenspender!

Besonders markant im Garten sind auch Hängeformen, wie z.B. die Hängeulme oder auch der Hängeschnurbaum. Sie erinnern an einen Wasserfall und bieten sich optimal an um davor ein Bankerl zu platzieren um eine Lesepause eizulegen.

Sehr beliebt sind auch Kugelbäume, wie der Kugelahorn, Kugelamberbaum, Kugeleschen und ein besonderer Baum der Kugelgingko. Sie zählen zu den Kleinbäumen da sie meist nur eine zw. 2 und 4 m erreichen und trotzdem tolle Schattenspender sind.

Und wenn es mal wirklich ein großer, stattlicher Hausbaum sein soll, ist die Platane oder Eiche wohl ein Vorreiter. Aber auch der wunderschöne Tulpenbaum mit seiner strahlend gelben Herbstfärbung und tulpenähnlicher Blüte und die vielen Ahornsorten machen sich in größeren Gärten immer gut.

Unterpflanzung von Bäumen:

Junge Bäume vertragen Unterpflanzungen besser.
Am besten wachsen Bäume und Stauden zusammen, wenn Sie den Baum in gut gelockerten Garten-Boden pflanzen. Länger als zwei Jahre sollten Sie nicht mit der Unterpflanzung warten, sonst ist der Wurzelfilz der Bäume meist schon nicht mehr dicht und wird beim Pflanzen leicht verletzt.
Hier nur ein paar Beispiele für Stauden die als Unterpflanzung was hermachen:

Funkien, Taglilien, Frauenmantel, immer blühender Storchschnabel Rozanne, Reiherschnabel, Ziest, Waldsteinie, Immergrün………

Im Schatten alter großer Bäume

Nachträgliches Unterpflanzen eingewachsener Bäume ist schwierig.
Es gibt aber erfolgreiche Versuche, Holzkisten, in denen schattenverträgliche Stauden eingepflanzt sind, so tief einzusetzen, wie der Wurzelfilz es zulässt, und diese mit etwas Garten-Erde aufzufüllen.
Zwar wird der Baum die neue Erde wieder durchwurzeln, doch haben sich die Stauden bis dahin etabliert. Achtung: Flachwurzler reagieren empfindlich auf Überschüttung (Erdaufschüttung). In diesem Fall können Sie die Atmosphäre, die ein alter Baum ausstrahlt, aber nutzen, um mit Steinfiguren zu gestalten. Oder Sie nutzen diese schwer zu bepflanzenden Flächen unter alt eingewachsenen Bäumen für einen kleinen, runden gepflasterten Platz und es entsteht ein herrlicher Sitzplatz zum Träumen.

Auf das Wurzelsystem zu achten, ist vor allem bei Erdwärmeleitungen relevant, obwohl die Bäume weniger den Schaden machen, sondern die Erdwärmeleitungen eher den Bäumen zusetzen, da sie sehr kalt abstrahlen und dadurch Wurzelschäden entstehen können.

Tiefwurzler überlassen sie die oberen Bodenschichten somit ihren Begleit-Pflanzen. Flachwurzler verdrängen dagegen mit ihren oberflächennahen Wurzeln konkurrenzschwächere Pflanzen.

Flachwurzler: (Wurzeln direkt unter der Erdoberfläche, weitreichend flach.)
Beispiele: Ahorn, Birke (Weißbirke, Hängebirke) Blasenbaum, Kiefern, Essigbaum Silberweide, Magnolie, Kuchenbaum, Taschentuchbaum.

Tiefwurzler: (Pfahlwurzler) (Wurzeln bis mehrere Meter tief mit senkrechter Hauptwurzel.)
Beispiele: Tanne, Esche, Deutsche Eiche, Stieleiche Buche, Kugeltrompetenbaum, Kugel-Gingko, Kugel-Esche.

Tiefwurzler ohne Pfahlwurzel: Beispiele: Esskastanie Gleditschie Amberbaum, Urweltmammutbaum, Chinesisches Rotholz

Herzwurzler: (Zwischenform mit kompaktem Wuchs und wenigen aber starken Seitenwurzeln, halbkugelige Wuchsform.) Beispiele: Birke, Linde, Hainbuche, Trompetenbaum, Spitzahorn, Gingko, Walnuss Lärche, Tulpenbaum.

Senkwurzler: (Starke Hauptwurzeln mit senkrecht nach unten wachsenden Ankerwurzeln.)
Beispiele: Fichte, Esche

Gartentipp: Jetzt im Juni, Rosen und Stauden düngen damit sie üppig wachsen und herrlich blühen. Den Boden gut lüften, dadurch wird er aufnahmefähiger und hält auch das Unkraut fern!

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