02.10.2012 | Rindenstrukturen bei Bäumen...

Einkaufsgarten-Baumschule-Gartengestaltung Loidl, Kaindorf 300, 8224 Kaindorf

Bäume und Sträucher mit ungewöhnlichen Rindenstrukturen und –farben setzen während der laublosen Zeit besondere Gartenakzente. Natürlich dauert es seine Zeit, bis ein Gartenbaum reichlich "Rindenpatina" angesetzt hat. Je älter ein Gehölz wird, desto markanter ist die Rindenpracht ausgebildet. Aber auch ungeduldige Gartenfreunde brauchen nicht auf den Rindenschmuck zu verzichten. Eine ganze Reihe von Ziersträuchern tragen von Anfang an bunte Triebe in Orange, Grün, Gelb und Rot. Sie sorgen schon ab dem ersten Pflanzjahr für Farbe im winterlichen Garten.

Gelbrindiger Hartriegel (Cornus stolonifera 'Flaviramea'): Sträucher mit bunten Rinden sind ein wichtiger Farbspender im winterlichen Garten. Vor allem Vertreter der Gruppe der Hartriegel (Cornus) fallen durch ihren leuchtenden Triebschmuck auf. Der Gelbrindige Hartriegel setzt sich mit einer gelb-grünen Rinde in Szene. Der Laubstrauch wird etwa 200 cm hoch und gedeiht auch noch im Halbschatten. In einen Kübel gepflanzt, ein Dekotipp für die winterliche Terrasse. Ein Rückschnitt im mehrjährigen Turnus fördert gefärbte Jungtriebe, radikale Rückschnitte sollten Sie
jedoch vermeiden.

Cornus alba ‚Sibirica’: Das besondere an dieser Sorte sind die leuchtend roten
Triebe, die im Winter gut zur Geltung kommen und den ansonsten eintönigen Garten
Mit einer leuchtenden Farbe bereichern können. Auch die leuchtendrote Herbst-
färbung ist ein Blickfang im Garten.

Niedriger Korkflügelstrauch (Euonymus alatus 'Compactus'): Im Herbst entfacht der
Korkflügelstrauch ein grandioses Laubfeuer mit glühend roter Färbung der Blätter.
Dazu Korkleisten als Winterzierde – kurzum: ein Dekorstrauch allererster Güte. Der Standort für das Edelgehölz sollte sonnig bis halbschattig liegen. Der Strauch wächst breitbuschig und erreicht eine Wuchshöhe von 100 cm. Die roten Früchte sind giftig; der Fruchtansatz ist jedoch gering. Verwendung im Hausgarten, Heidegarten Steingarten und als frosthartes Kübelgehölz. Flachwurzler, niemals im Wurzelbereich
graben. Schnitt möglich, verunstaltet aber die natürliche Schönheit des Strauches.





Gartenbäume mit Dekorrinde
Tibetanische Kirsche, Mahagoni-Kirsche (Prunus serrula): Diese Kirschenart wächst baumartig. Sie blüht weiß von April bis Mai. Das Besondere an ihr ist jedoch ihr feuerrotes Herbstlaub und im Winter der Blick auf die mahagonibraune, dekorativ abrollende Rinde. Das Gehölz wächst häufig mehrstämmig. Auf einen Schnitt sollte verzichtet werden, um nicht die natürliche Wuchsschönheit zu verunstalten.

Zimt-Ahorn (Acer griseum): Rindenschönheit mit mehrstämmigem trichterförmigem Wuchs. Die gelbe Doldenblüte im Mai ist eher unscheinbar. Seinen großen Auftritt hat dieser Edelahorn im Winter, wenn bis zu 4 cm große Flügelfrüchte, die über Winter hängen bleiben, zusammen mit der attraktiven, zimtbraunen Rinde den Betrachter erfreuen.

Amberbaum (Liquidambar styraciflua): Eine herbstliche Laubfärbung der Spitzenklasse zeigt der Amberbaum. Der schmal-kegelförmig wachsende Hausbaum mit dem kerzengeraden Wuchs lässt sein Herbstlaub in unbeschreiblichen Rot-, Gelb- und Orangetönen erstrahlen. Der Baum passt in größere Gärten und wächst rasch. Durch jährlichen Schnitt kann er auf einer gewünschten Höhe gehalten werden. Die Rinde zieren Korkleisten – ein hübscher Winterschmuck. Jungbäume sind etwas frostempfindlicher; im Alter ist der Amberbaum aber absolut frosthart.

Platanus acerifolia: Großer, schnellwüchsiger Baum, mit weit ausladender hochgewölbter Krone. Die Platane hat eine hellbraune, später gelblichgrün bis graubraune Rinde, die farblich sehr attraktiv ist. Die alte Borke löst sich in großen, unregelmäßigen Platten ab. Außerdem hat die Platane kugelige Fruchtstände, die oft bis zum Frühjahr am Baum haftenbleiben.
Euonymus europaeus ‚Red Cascade’: Das sogenannte Pfaffenkapperl ist ein aufrechter Strauch oder kleiner Baum. Die Früchte sind leuchtend rot und im Herbst kommt eine leuchtend orangerote Herbstfärbung der Blätter hinzu. Natürlich hat diese Pfaffenkapperl die typische Korkleiste und lässt die Triebe interessant eckig wirken.
Skimmia :Die Skimmie ist ein immergrünes Zwerggehölz für das Moorbeet. Das Laub ist dunkelgrün und lederartig. Im Herbst bilden sich rote Blütenknospen, die zusammen mit den roten Blatt-stielen und dem glänzend dunkelgrünem Laub den ganzen Herbst und Winter über sehrattraktiv aussehen.
Ilex aquif. ‚Argenteomarginata’: Der Ilex stellt ein ausgesprochen schönes Laubgehölz dar. Durch die weißgrüne Belaubung und den Fruchtbehang von Oktober bis März gehört dieser Ilex in das Sortiment wichtiger Gartengehölze.
Acer rufinerve: Der Schlangenhautahorn ist ein kleiner Baum oder mehrstämmiger Zierstrauch mit lockerer Krone. Die jungen Zweige sind olivgrün bereift, die Äste haben auffallende weiße Längsstreifen, die besonders im Winter eine Zierde sind. Außerdem hat diese Ahornart eine wunderschöne Herbstfärbung von Orange bis Rot.
Viburnum bodnantense: Der Winterduftschneeball ist einer der schönsten Winter- und Vor-Frühlingsblüher in knäuligen Rispen, knospig rosa mit starkem Duft. Das einjährige Holz ist dunkelbraun, ältere Stämme ebenfalls, die Rinde sich wenig lösend.
Betula utilis: Die Himalayabirke ist einer malerischer, mittelgroßer Baum, anfangs breitkegelförmig, später mit halbrunder Krone. Die Rinde ist zunächst rötlichweiß, dann weiß-schimmernd, quergestreift und abrollend.
Gräser sind der ideale Partner von Gartengehölzen und dürfen im Garten keinesfalls fehlen. Schneiden Sie alle Gräser im Frühjahr nach den Spätfrösten zurück. Damit haben sie einen guten Frostschutz im Winter und ein wunderbares Lichtspiel mit dem Raureif.
Ballen tauchen
Dass Pflanzen, die mit einem trockenen Ballen eingepflanzt werden, nicht die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen können, ist fast logisch.
Zur optimalen Behandlung der Pflanzen gehört das gründliche Wässern schon vor dem Einpflanzen. Nehmen Sie Containergehölze zuerst aus den Töpfen heraus. Die Ballen tauchen Sie so lange in Wasser, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Dies dauert in der Regel etwa 1 bis 2 Minuten. Wurzelnackte Gehölze legen Sie komplett oder zumindest mit der Wurzel vor der Pflanzung eine Stunde in ein Wasserbad.
Pflanzen mit Ballen sollten Sie nach dem Einpflanzen gut ‚einschlemmen! Die Pflanzscheibe nicht vergessen!

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