02.09.2014 | Gräser

Pflanzenparadies Micko, Rosengasse 21, 8501 Lieboch-Schadendorf
  

Ziergräser im Garten

Gräser sollten in keinem Garten fehlen. Es gibt sie in allen Formen und Farben. Und für jeden Standort lässt sich das passende Ziergras finden. Im Sommer machen die den Garten mit ihren Blüten bunt, im Herbst zeigen Gräser ihre spektakuläre Herbstfärbung. Selbst im Winter, wenn sie mit Reif behaftet sind, wirken sie Geheimnisvoll. Noch dazu sind sie auch noch anspruchslos und brauchen kaum Pflege. Nur im Frühling sollte man Gräser zurückschneiden.

Gräser sollten in keinem Staudenbeet fehlen. Sie bringen eine grazile Leichtigkeit und Bewegung ins Staudenbeet, Mit ihrer linearen Struktur eignen sie sich dabei sowohl für moderne formale Gärten, als auch für naturnahe Bauerngärten. So passen sie zu Rosen und Stauden wie Astern, Rudbeckien und Helenium. 

Ziergräser
Dazu zählen unter anderem Chinaschilf, Pampasgras, japanisches Waldgras und Rutenhirse. Mit ihrer verspielten Art, Eleganz und Farbenfröhlichkeit beeindruckt uns das "Haar der Mutter Erde" immer wieder, besonders während der Blütezeit ab Spätsommer. Gräser brauchen in der Regel wenig Pflege, vorausgesetzt sie werden am richtigen Ort gepflanzt. Es gibt sowohl Sorten für sonnige als auch für schattige Standorte, auch die richtige Bodenbeschaffenheit und Bodenfeuchte sind wichtige Auswahlkriterien.

Welches Gras für welchen Boden?
Es ist empfehlenswert, nur die Gräser zu pflanzen, deren Ansprüche mit den Wachstumsbedingungen im eigenen Garten übereinstimmen.
Chinaschilf braucht einen nährstoffreichen, lehmigen, mäßig feuchten bis trockenen Boden - ähnlich wie das japanische Waldgras.
Pampasgras verträgt dagegen keine allzu feuchten und schweren Böden. Für trockene Böden eignet sich beispielsweise Diamant- oder Blaustrahlgras. Breitblattsegge und Rasenschmiele bevorzugen den Schatten.

Der Rückschnitt sollte erst im Frühjahr erfolgen, am besten dann, wenn die ersten grünen Triebe zu sehen sind. Alle sommer- und wintergrünen Gräser auf 15 Zentimeter stutzen, damit wieder neue Halme sprießen können und sich das Laub kräftig entwickelt. Im Winter sollten die Gräser ruhen, das eingetrocknete Laub schützt sie vor Feuchtigkeit und Kälte. Darüber hinaus verzieren Raureif und Schnee auf den Blättern und Fruchtständen den Garten. Bei höheren Gräsern die Triebe zusammenbinden, damit den Wurzeln nicht zu viel Wasser zugeleitet wird. Im ersten Jahr nach der Pflanzung sollte regelmäßig bewässert werden. Die meisten Gräser sind trocken Liebend, allerdings sollten sie im ersten Jahr nie ganz austrocknen. Eine ungenügende Wassergabe kann zu fehlender Blüte führen. Vermeiden Sie Staunässe, ansonsten droht Fäulnis.

Gartentipp für den Herbst:
Ab jetzt sollte man sämtliche Stickstoffhaltige Dünger nicht mehr geben, die Pflanzen sollen sich bereits für den Winter vorbereiten, deshalb ist es jetzt wichtig Kalibetont zu düngen. Das hilft den Pflanzen und dem Rasen vor dem Winter besser abzuschließen und sorgt dafür, dass sie gut über den Winter kommen

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